Informationen zum Unfallschwerpunkt
Bundesstraße B275, "Todesstreifen Ortenberg"

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Der im folgenden vollständig im Wortlaut wiedergegebene Artikel erschien im Februar 2004 auf der Website der Frankfurter Rundschau.

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Tempo 30 auf der B275
Nach Unfällen gibt es bald eine Fußgänger-Ampel in Ortenberg
Für Fußgänger wird es in einigen Monaten ungefährlicher sein, die B 275 in der Ortsdurchfahrt von Ortenberg zu überqueren. Die Voraussetzungen für eine Fußgängerampel gegenüber der Post im Bereich des Markplatzes sind jedenfalls erfüllt. In diesem Bereich war es in der Vergangenheit zu mehreren schweren Unfällen gekommen.
VON BERND SCHMID
Ortenberg · 10. März · Da die Stadt Ortenberg dennoch keinen Handlungsbedarf sah, hatte Anlieger Thomas Klein die Fachkommission eingeschaltet (die FR berichtete). Nach einem gemeinsamen Ortstermin der Kommission mit Bürgermeisterin Ulrike Pfeiffer-Pantring, Polizei und Vertretern der Straßenverkehrsbehörden wurde festgelegt, dass so schnell wie möglich eine Fußgängerampel in Höhe der Post installiert werden soll.

Mindestens 50 Fußgänger müssen dafür in einer Stunde an dieser Stelle die Straße überqueren. Die Straßenmeisterei Nidda zählte am 19. Februar im Bereich der Post mit 95 beinahe die doppelte Anzahl.

Hingegen ergab die verdeckte Geschwindigkeitsmessung an diesem Tag einen "recht akzeptablen Wert", urteilt Peter Franz von der Landes-Unfallkommission. 769 Fahrzeuge wurden in einer Stunde gezählt, davon fuhren 85 Prozent unter 43 Stundenkilometer. Erlaubt sind an dieser Stelle 50 Stundenkilometer. Das schnellste Auto war mit Tempo 63 in Richtung Gedern, in umgekehrter Richtung mit 60 Stundenkilometern unterwegs. "Die Geschwindigkeit ist also offensichtlich nicht das primäre Problem", sagte der Verkehrsexperte, vielmehr das erhöhte "Querungsbedürfnis".

Als Konsequenz werde Fußgängern in diesem Bereich eine Ampel das Überqueren erleichtern. Entsprechende Anordnungen seien an die Straßenverkehrsbehörde des Wetteraukreises ergangen.Die beauftragt nun das Amt für Straßen- und Verkehrswesen (ASV) in Gelnhausen mit der Umsetzung. Für Ausschreibung, Vergabe und Bau rechnet Franz mit bis zu drei Monaten. Bis dahin soll die Geschwindigkeit in diesem Bereich auf Tempo 30 reduziert werden.

Zudem sollen bessere Markierungen im Bereich der Bushaltestelle für mehr Sicherheit sorgen. Für die baulichen Maßnahmen wie eine "wünschenswerte Abgrenzung" des Bürgersteigs von der Fahrbahn sei hingegen die Stadt Ortenberg zuständig, erläutert Franz.

Er habe jedoch die Straßenverkehrsämter in Gelnhausen und Frankfurt aufgefordert, mit der Stadt Ortenberg wegen der Bürgersteige und Bushaltestelle Kontakt aufzunehmen, um Konzepte und Finanzierungsmöglichkeiten abzustimmen.



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Copyright © Frankfurter Rundschau online 2004
Dokument erstellt am 11.03.2004 um 00:14:35 Uhr
Erscheinungsdatum 11.03.2004 | Ausgabe: R2 | Seite: 424

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